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Smart Community Dialog

Der Smart Community Dialog wurde entwickelt, um konsultative Anregungen und Bedürfnisse der Bevölkerung zu einem Thema der Zukunftsgestaltung aufzunehmen.

Über Konsultationen mit den Bürgern lassen sich jene Aspekte erarbeiten, die in Ausgestaltung von Smart City und damit einer Smart City Rahmenstrategie von der Bevölkerung als prioritär erachtet werden. Es geht um das Abholen von Sichtweisen und Einschätzung der Bewohnerschaft zu den sechs Dimensionen des Smart City Wheel.

Für die Zukunftsgestaltung können zwei Blickrichtungen unterschieden werden: von der Gegenwart in die Zukunft (Prognoseverfahren oder Forecasting) und von einem Zeitpunkt in der Zukunft auf die Gegenwart (Backcasting).

Beim Backcasting beschreibt man ein gewünschtes Zielszenario und versucht so zu erkennen, wie man dieses am besten erreichen kann. Wir gehen im Smart Community Dialog davon aus, dass man das Ziel einer nachhaltigen Gesellschaft bereits erreichen konnte. Nun aus dem Blickwinkel des bereits erreichten Zieles kann die Entwicklung beschrieben werden, die nötig war, um dieses Ziel zu erreichen.

Vorteile des Smart Community Dialoges sind, dass die Menschen mit einem positiven Zukunftsszenario konfrontiert werden und nicht mit einer Wahl zwischen «Pest und Cholera», Weltuntergang oder eingeschränkter Lebensqualität. Zudem ermöglicht die Befassung mit einem gegangenen Weg einen sehr persönlichen Bezug mittels der Möglichkeit zu offenen Antworten und vermeidet pessimistische «No-Future» Ansagen. Es wird in der Befragung überlegt, welche Dimensionen des Smart City Wheels welchen Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeit bei guter Lebensqualität leisteten.

 

Die Befragung kann in 15 Minuten absolviert werden und ist damit geeignet auch jene Menschen einzubeziehen, die nicht bereit wären, an einem mehrstündigen Workshop teilzunehmen.

In Perspektivengesprächen mit Stadträten und Departementleitenden wird im Backcasting nachgefragt, welche der 18 Arbeitsbereiche (working areas) eine wie starke Rolle spielten. Ebenfalls mit dem Blick aus der Zukunft wird nach Vision, Zielen, Massnahmen, Hemmnissen und fördernden Faktoren gefragt. In den Perspektivengesprächen wird auf die Situation in der aktuellen Legislatur ebenfalls eingegangen.

Die Einschätzung der Stadtführung wird in der Formulierung der Strategie mit der Sichtweise der Bevölkerung in Beziehung gebracht.

Der Mehrwert der gewählten Methodik (Smart Community Dialog) ist, dass der Einstieg in den Smart City Prozess in jenen Handlungsfeldern begonnen wird, die für die Bevölkerung am relevantesten sind.

Durch die Beteiligung der Öffentlichkeit und die Awareness bildende Begleitkommunikation wird der emotionale Bezug zu Smart City gestärkt.

Stephan Juen, Smart Community Gründer: «Im Smart Community Dialog erweitern wir die drei Smart City Layer: Infrastrukturen, Digitalisierung und Dienstleistungen für die Bürger um einen vierten Layer: Emotion, Zustimmung und Vertrauen. Denn nur, wenn man die Menschen erreicht und sie sich mitgenommen fühlen, kann Smart City seinen Nutzen zur Gänze entfalten».